Montessori-Gemeinschaft Fuerstenfeldruck e.V.
Aktuelles

Kleiner Monti 2010

Wie jedes Jahr präsentierten auch dieses Jahr 18 Kinder im „Kleinen Monti“ ihre kreativen Arbeiten vor einer großen Anzahl von Zuschauern. Wochenlang hatten sie sich für diesen Tag vorbereitet und jeder von ihnen hat sicher mit seiner Darbietung die Augen mancher Eltern glänzen lassen.

Bereits um 17:00 Uhr war die Aula voll mit Zuschauern und es war nur schwer noch ein guter Platz zu ergattern.

bilder  chamalionHanna war als erste Schülerin an der Reihe. Sie hielt einen Vortrag über die Querflöte und erklärte wie diese aufgebaut sei und wie sie funktioniert. Wer hätte gedacht, dass so eine Flöte aus 150 kleinen Einzelteilen besteht. Und das Beste am Vortrag war dann noch das Stück von Johann Seb. Bach, welches Hanna uns vorspielte. Nach diesem musikalischen Beginn war das Publikum begeistert und neugierig auf die nächsten Schüler/innen.
Melanie hat sich mit der Palmeninsel Jumeirah in Dubai beschäftigt und sogar als Anschauungsobjekt ein Modell gebastelt. Jeder von uns hat schon mal von dieser künstlichen Insel gehört und gelesen. Doch die Details der Entstehung schilderte uns Melanie sehr gut - immerhin hatte sie doch eine gute Quelle, denn Ihre Tante lebt auf dieser Insel.
Franka erklärte verschiedene Maltechniken wie z.B.: Öl und Aquarell. Anhand von Mustergemälden wurde dieses noch viel anschaulicher dargestellt. William Turner war ja ein Vorbild vieler Impressionisten, vielleicht eifert Franka ihm ja nach und irgendwann können wir ihre Werke neben einem Turner im Metropolitan Museum of Art in New York bewundern.
Fabian baute mit Hilfe seines Bruders, der momentan eine Schreinerlehre macht, ein Vogelhaus in der Größe von 40 x 40 cm. Anhand eines Plans wurde das Häuschen aus Holz, Rinde und Nägeln erstellt. Ich denke Fabian kann mit seinem Vogelhaus in Produktion gehen und wer weiß, vielleicht baut Fabian später ja mal Häuser.
Simon taucht gerne und sein Thema war somit natürlich auch ‚Tauchen‘. Doch Simon überraschte nicht nur mit einem guten Vortrag anhand von zwei kleinen Filmen, sondern brachte gleich seinen Tauchlehrer als lebendiges Anschauungsobjekt mit. Jeder von uns schmunzelte über diese gute und lebendige Präsentation.
Lara betrat die Bühne, bekleidet mit einem Messdienergewand. Sie hielt einen Vortrag über die
Ministrantendienste der katholischen Kirche. Das Gewand des Messdieners besteht aus einem Talar und einem weißen Rochet das darüber getragen wird. Rot ist für Pfingsten, violett für die Fastenzeit und schwarz die Trauer. Zudem bastelte Sie noch ein Kreuz welches Sie hierzu präsentierte.
Christophers Hund Charly ist wohl sein bester Freund. Christopher baute seinem Hund eine Hütte á la Card und präsentierte Anhand einer Dia-Show deren Aufbau. Charly fühlt sich sichtlich wohl in seinem neuen Heim und Christopher hat zusammen mit seinem Vater gute Arbeit geleistet. Hunde sind nicht nur gut für die Seele des Menschen, nein auch bei der Polizei und in der Suchrettung werden sie eingesetzt.
Moritz ließ für einen Moment Dinosaurier zum Leben erwachen. Sein Bilderbuch, das er selbst entworfen, gemalt und geschrieben hat, war lebendig in der Erzählung und super schön in der Aufmachung. Auch die spannende Geschichte zeigt, dass er Fantasie besitzt.

webseite  leier
Carla war nach der Pause mit ihrem Vortrag über China an der Reihe. Carla interessiert sich nicht nur für China, nein, sie hat auch zusammen mit Ihren Eltern mehrere Jahre dort gelebt. China wird auch das Reich der Mitte genannt und ist in 56 verschiedenen Völkern aufgeteilt. Noch heute ist auch für die chinesische Schriftkultur die Kalligrafie wichtig und inspirierend. Auch Carla hat Bilder zur Kaligraphie gemalt. Es war sehr interessant sowie aufschlussreich und mit viel Liebe zum Detail von Carla vorgetragen.
Vera erklärte uns die Leier und es wurde wieder sehr musikalisch als sie uns Stücke aus der Zauberflöte vorspielte. Dieses harfenähnliche Instrument wird auf den Schoß gesetzt und mit beiden Händen gespielt. Dabei entsteht ein harmonischer Klang. Vera hat uns davon überzeugt und am Schluss Ihres Vortrags „Das Glockenspiel“ dargeboten.
Sophia spielt Handball in der D-Jugend. Handball ist eine Sportart, bei der zwei Mannschaften aus je sieben Spielern (sechs Feldspieler und ein Torwart) gegeneinander spielen. Sophia erklärte die Regeln des Spiels und baute ein eigenes Tor. Nicht nur, dass man beim Handball eine gute Kondition besitzen muss, zudem sollte man auch noch gut springen können. Der wohl bekannteste und häufigste Wurf ist der „Sprungwurf“.
Cindys Meerschweinchen heißen Leon und Marlon und sind die Hauptdarsteller in Ihrem Infobuch über Meerschweinchen. Der deutsche Name der Tiere entstand vermutlich, weil spanische Seefahrer die Tierchen übers Meer nach Europa brachten. Cindy beschäftigt sich viel und sehr gut mit Ihnen und wer mehr über diese Nagetiere erfahren will, kann sich im selbstgebundenen Buch von Cindy tolle Infos holen.
Johanna ist fasziniert von Chamäleons. Chamäleons können sich verwandeln um sich an ihre Umwelt anzupassen, und sind dann kaum von ihr zu unterscheiden. Das inspirierte Johanna und sie nähte ein Chamäleon, zudem sie das Schnittmuster selbst hergestellt hat und das, was dann fertig präsentiert wurde, war lebensecht und sehr kreativ.
Timo dachte sich, Kreide kennt jeder, doch wie man sie herstellt, dieses Geheimnis verrate ich anhand von Beispielen. Löwenzahnblätter zur Erzeugung von gelber Kreide und Blaukrautblätter für violette Kreide, etwas Gips und fertig. Ökologische Produktion mit Grips und Gips - tolle Idee.
Nur durch Experimente können Erfinder die Welt verbessern.Robyn-Ann hat sich damit beschäftigt. Sie hat nämlich eine Webseite erstellt. Das Thema war „Die Schnecke“. Die meisten Menschen holen sich täglich Informationen über das Web doch wer platziert diese Infos dort hin. Das sind Webdesigner/innen wie Robyn-Ann. Mehr Infos hierzu unter: www.robyn-ann.de.
Bettina hat Geduld bewiesen - denn für ihr Hobby sollte man davon reichlich besitzen. Ein Puzzle (Motiv Fee) mit 1000 Teilen zu basteln, das war Ihr Ziel und sie hat es geschafft. Zur Geschichte und Entstehung des Puzzles konnte sie auch eine Menge erzählen.
Schon mal was von Beatboxing gehört. Nikola führte uns vor, was es ist und das so gut, dass die Zuschauer begeistert waren. Beatboxing ist eine Form der Vocal Percussion, wobei Schlagzeug- und Perkussions-Geräusche mit dem Mundraum und der Stimme erzeugt werden. Die Kunst des Beatboxing stammt aus dem Hip-Hop und hört sich super-genial an.
Dominik war das Schlusslicht dieser Aufführung, er erklärte den Aufbau eines Modellautos mit über 200 Einzelteilen. Dabei geholfen hat ihm sein Vater. Wer denkt, es wäre einfach ein solches Auto zu bauen liegt total daneben, denn dazu gehört eine hohe Vorstellungskraft und technisches Verständnis zumal die Beschreibung auf Spanisch war. Doch das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

 abschluss

Alle Vorträge, Kunstwerke, Ideen und Aufführungen waren superinteressant und jeder einzelne Teilnehmer konnte seine wohl verdiente Urkunde zum kleinen Monti unter tobenden Applaus entgegennehmen.
Nach diesem förmlichen Akt konnten alle Teilnehmer und Zuschauer sich am Buffet im Nebenraum stärken und die gewonnenen Eindrücke sacken lassen.
Zum Schluss muss man nochmals betonen, dass es ein besonderes Ereignis ist, zu sehen wie Kinder aus
sich herauswachsen und sich mit Dingen und Themen auseinandersetzen, Zeit investieren, Staunen verursachen und Begeisterung auslösen. Diese Momente sollte man in seinem Herzen festhalten und sich immer daran erinnern was Kinder erreichen, wenn man sie richtig lernen und arbeiten lässt. Das alles ist jedoch auch der unterstützenden Hilfe der Lehrkräfte Andreas und Luzia zu verdanken, die den Kindern mit Rat und Tat zur Seite standen und diese Veranstaltung geleitet haben.
Der kleine Monti im Jahr 2010 war ein großer Erfolg und wir freuen uns auf nächstes Jahr.

Christine Berger, Mitglied im Arbeitskreis Schulzeitung

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